“Hallo zusammen.
Hier spricht Hannah Baker. Live und in Stereo.
Keine Wiederkehr. Keine Zugabe. Und diesmal auch absolut keine Forderungen. Ich hoffe, ihr seid bereit, denn ich will euch die Geschichte meines Lebens erzählen. Genauer gesagt, warum mein Leben ein Ende fand. Und wenn ihr diese Kassetten hört, dann seid ihr einer der Gründe dafür.”

7 Kassetten, 13 Namen, ein Selbstmord

Hannah Baker setzt ihrem jungen Leben ein viel zu frühes Ende. Als Nachlass hinterlässt sie Päckchen mit sieben Kassetten. Sieben Kassetten, mit dreizehn Namen, die zu ihrem Selbstmord beigetragen haben. Clay ist einer von ihnen. Clay glaubt zuerst an einen üblen Scherz. Doch nach und nach begreift er die Worten seiner einstmals großen Liebe Hannah. Nach und nach entdeckt er Zusammenhänge vergangener Geschehnisse und Mitschüler, die vorher für ihn eher unbedeutend waren, aber schließlich eine Lawine ins Rollen brachten und dazu  führten, das Hannah Baker sich ihr Leben nahm.

Ergreifend

Die Geschichte von Hannah war für mich extrem ergreifend. Gehänselt, verspottet und ausgenutzt von ihren Mitschülern sah sie keinen anderen Ausweg mehr als den Suizid. Von den Eltern erhielt sie keinen Rückhalt und hatte auch keine richtigen Freunde zum Reden.

Schlaflose Nacht

Ich habe Sonntagnachmittag mit diesem Buch zu Lesen begonnen und als ich dann ins Bett ging, musst ich noch mal aufstehen und unbedingt weiterlesen. Die Geschichte schwirrte mir dermaßen im Kopf umher, dass ich sowieso nicht hätte einschlafen können. Jay Asher hat bei “Tote Mädchen lügen nicht” eine unglaubliche Spannung aufgebaut. Ich finde die Idee so einen Thriller in dieser Art zu präsentieren einfach toll!

FAZIT: LESEN! LESEN! LESEN!!!