Auf dem Cover steht “Russisches Requiem“. Die Handlung spielt in Russland. Trotzdem sieht man auf den Namen des Autors, erkennt der schlaue Leser, dass der Schriftsteller nicht aus diesem Land stammt. Wirft man als Leser einen Blick ins Bücherregal oder auf die Bestsellerlisten fallen dem geübten Auge Titel auf, die das Wort “Russisch” tragen. Doch wie im Supermarkt kann es sich dabei um eine Mogelpackung handeln, denn immer häufiger kommt diese Literatur nicht aus dem Osten, sondern aus dem Westen.
Da dem Anschein nach die russischen Autoren sich der Fantasyliteratur verschrieben haben, müssen die westlichen Länder für den restlichen Markt Sowjetromane veröffentlichen.
Zum Autor
William Ryan wurde in London geboren, ist in Irland aufgewachsen. Er hat als Anwalt gearbeitet, schrieb aber auch für Film und Fernsehen. Mit “Russisches Requiem” liegt sein erster Roman vor.
Fazit
Ich habe bereits schon einige Romane in dieser Richtung gelesen und ich muss zugeben, dass diese Mogelbücher wirklich gut geschrieben sind. “Russisches Requiem” zählt eher zur breiten Masse, aber ist trotzdem lesenswert.

