Gibt es einen Autor, auf den ich mich freue, wenn ein neues Buch von ihm erschein? Ja, sein Name ist Stuart MacBride. In seinem aktuellen Roman “Blinde Zeugen” geht es zwar – zum Glück – weniger blutig, dennoch nicht weniger brutal zu.

Zum Buch

Aberdeens neuester Straftäter spielt eine makabere Art “Blinde Kuh”. Anstatt seine Opfer die Augen zu verbinden, sticht er sie ihnen gleich aus. Obwohl die Opfer, bevorzugt polnische Immigranten, überleben steht DS Logan McRae vor einer Mauer des Schweigens.
Gewohnt stilistisch und charakteristisch belohnte mich Stuart MacBride mit seinen neuesten Thriller. Sofort verlor ich mich in der Story und verfolgte die Fortschritte, welche Logan McRae machte, um den Täter näher zu kommen. Doch dann kam der Knalleffekt. Das Bild, welches ich mir von der Hauptfigur gemacht habe, ist gewaltig ins Wanken geraten. Ist das noch Logan McRae, den der aufmerksame Leser im zweiten Teil dieses Romans verfolgt? Der „Schock“, den der Protagonist und auch der Leser im Laufe dieses Krimis erleben, macht diese Geschichte zu einen eindrucksvollen Glanzstück.

Stuard MacBride über “Blinde Zeigen”(“Blind Eyes”):

Fazit

Ich war hin und weg. Ein Roman, der mich in vollends begeistert hat. Wie schon gesagt, Stuart MacBride zählt zu meinen Lieblingsautoren und mit dem Thriller “Blinde Zeugen” hat er wieder mein Krimiherz erobert.