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Stefan Zöllner lebt und arbeitet als Theater-Schauspieler in München. Bereits zehn Jahre ist es her, dass erseine Heimat Bochum besucht hat.
Nach dem Tod seiner Eltern bewohnte sein Onkel das alte Elternhaus. Doch als dieser stirbt. beschließt er das Haus zu verkaufen. Eigentlich hat er geplant alles schnell über die Bühne zu bringen. Seine Großmutter besuchen, ein paar alte Freunde treffen, mit einem Makler den Hausverkauf abzuklären und nach einem Wochenende wieder nach München zu fahren, wo er am Montag ein Vorsprechen hat.
Zurück zu den Wurzeln
Kaum in Bochum angekommen holt ihn allerdings seine Vergangenheit ein. Dort, wo die Zeit für viele stehen geblieben zu sein scheint kennt man ihn doch am besten – oder kennt man dort nur einen Stefan den es so eigentlich nicht mehr gibt? Und obwohl er dies eigentlich vermeiden wollte, trifft er auch Charlie wieder – seine beste Freundin aus längst vergangenen Tagen, mit der er aufgewachsen ist und mit der ihn eigentlich weit mehr verbindet als eine Freundschaft aus Kindheitstagen.
Frank Goosen liest aus “Sommerfest”:
Fazit
Sommerfest ist das erste Buch von Frank Goosen das ich gelesen habe. Tatsächlich liest sich das Buch so wie eine Reise in die Heimat. Man versteht auch Stefan gut, den diese Vertrautheit einerseits anzieht, andererseits aber auch das Bedürfnis in ihm weckt schnell wieder abzuhauen – ist er diesem Leben doch längst entwachsen.
Neugierig macht auf alle Fälle die Geschichte rund um Charlie, die Goosen nur langsam verrät. Am Ende stellt sich die Fragen – wie wird Stefan sich entscheiden?
Leider hat das Buch auch seine Längen und des Öfteren hat mich das Gefühl befallen das man bekommt wenn man als “Neuer” den Geschichten eines Freundeskreises lauscht…..ein bisschen fehl am Platz. Ich kann mir aber gut vorstellen, dass das Buch für jene die Bochum und die Mentalität seiner Einwohner kennen, umso interessanter und komischer ist.

