Javier Marías hat es geschafft mit “Die sterblich Verliebten” einen schönen und spannenden Roman zu schreiben, der einen in den Bann zieht.

Sterblich Verliebte

Jeden Tag beobachtet María heimlich beim Frühstück in einem Café zwei Liebende, Luisa und Miguel. Sie erfreut sich an dem Glück der beiden und vergisst ihr eigenes Unglück für eine Weile. Als eines Tages ein Artikel über einen Mord an einem Madrider Unternehmer in der Zeitung erscheint, blättert sie rasch weiter. Empört über die grausame Darstellung des Opfers bringt sie diesen Artikel nicht sofort mit Miguel in Verbindung. Erst als das Ehepaar nicht mehr im Cafè auftaucht, beginnt sie nachzuforschen und wird selbst in die Geschehnisse rund um den Mord verwickelt.

Hier ein Trailer zum Buch:

Sprachlicher Genuss

Javier Marías schreibt in einer so schönen, geschliffenen und wohl klingenden Sprache. Es ist ein reinster Lesegenuss sein Werk zu lesen. Eben deswegen kann man jedoch das Buch nicht einfach so nebenbei leisen, denn man braucht volle Konzentration um nicht den Faden zu verlieren. Meiner Meinung nach ist die Sprache auch das Schönste an diesem Buch, denn was die erzählte Geschichte betrifft, so fand ich diese ein wenig lasch.

Fazit

Da es doch manchmal mühsam war sich durch die Seiten zu arbeiten und die Geschichte an sich mich nicht wirklich überzeugt hat gibt es von mir nur drei von fünf Musen. “Die sterblich Verliebten” ist ein tolles Buch zum Verschenken, denn es ist schöne, gehobene und niveauvolle Literatur.