Der Inhalt

Harold ist Pensionist und lebt mit seiner Frau Maureen in Kingsbridge. Sein Leben verläuft ohne gröbere Vorkommnisse und eigentlich führt das Ehepaar schon seit einiger Zeit kein gemeinsames Leben mehr. Als Harold eines Morgens einen Brief seiner ehemaligen Arbeitskollegin und Freundin Queennie Hennessy bekommt, indem sie ihm von ihrer Krebserkrankung erzählt, verändert sich auf einmal alles für ihn.

Sofort macht er sich daran, ihr einen Brief zu schreiben. Als er diesen jedoch in den Postkasten werfen will, schämt er sich keine passenden Worte gefunden zu haben. Er beschließt sich sofort zu Fuß auf den Weg zu Queenie nach Berwick upon Tweed zu machen, in dem Glauben sie dadurch vielleicht retten zu können.

Auf seiner Reise durch England begegnet er vielen interessanten und netten Menschen, die ihm helfen oder Mut zusprechen. Langsam entfaltet sich auch die Geschichte rund um Queennie Hennessy um Harolds Sohn, David, und den Grund, warum sich die Beziehung zu seiner Frau so verschlechtert hatte. Am Ende der Geschichte hat Harold so viel mehr geschafft, als die 1000 Kilometer zu Fuß zurückzulegen.

Hier ein Trailer zum Buch:

 
Fazit

Ich fand die Geschichte um Harolds Pilgerreise sehr gelungen. Auf seinem Weg lernt er viele neue Menschen kennen, die ihm ihre Geschichte erzählen. Stück für Stück erfährt  man die ganze Wahrheit rund um Maureen, David und Queenie aber auch rund um Harolds Eltern und so einiges wird erst am Ende der Geschichte klar und eindeutig.

Ich kann “Die unwahrscheinliche Pilgerreise des Harold Fry” auf alle Fälle weiterempfehlen. Eine Muse Abzug gibt es von mir allerdings für die Längen die sich in der Geschichte immer wieder einschleichen. Es lohnt sich aber die zu überbrücken und herauszufinden ob Harold es zu Fuß nach Berwick schaffen wird und wie seine Reise sein Leben und das seiner Frau verändert.